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  <title>werkstatt hilbe - ... nebenbei ...</title>
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    <item rdf:about="http://www.werkstatt-hilbe.li/text/texte-zur-kollektion-ablesenswertes-textebb/schlussendlich">        <title>schlussendlich</title>        <link>http://www.werkstatt-hilbe.li/text/texte-zur-kollektion-ablesenswertes-textebb/schlussendlich</link>        <description> &lt;b&gt; Über ein Unwort. &lt;/b&gt; &lt;br&gt;&lt;/br&gt; &lt;p&gt;Man mag denen, die das Wort &lt;em&gt;schlussendlich&lt;/em&gt; nicht mögen und tunlichst vermeiden - wie etwa mir -, entgegenhalten, dass das Wort im Duden aufscheint. Das stimmt zwar (mit dem Vermerk &amp;laquo;bes. schweiz.&amp;raquo;), aber trotzdem ist das Wort ein Pleonasmus, und wie es Pleonasmen so an sich haben, ebenso überflüssig wie der weisse Schimmel oder die La-Ola-Welle. Und so wünsche ich dem Wort &lt;em&gt;schlussendlich&lt;/em&gt; einen baldigen Tod, und dass es bald eine tote Leiche sei. Doch auch bis zu seinem Tod können wir mit &lt;em&gt;schliesslich&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;endlich&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;am Ende&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;zum Schluss&lt;/em&gt; gut leben.&lt;/p&gt; </description>       <dc:publisher>werkstatt hilbe</dc:publisher>        <dc:creator>werkstatt hilbe</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                    <dc:subject>neu-Sprache</dc:subject>                <dc:date>2011-02-13T18:52:09Z</dc:date>        <dc:type>Seite</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://www.werkstatt-hilbe.li/text/texte-zur-kollektion-ablesenswertes-textebb/zusammen-oder-getrennt-1">        <title>zusammen oder getrennt?</title>        <link>http://www.werkstatt-hilbe.li/text/texte-zur-kollektion-ablesenswertes-textebb/zusammen-oder-getrennt-1</link>        <description> &lt;b&gt;  &lt;/b&gt; &lt;br&gt;&lt;/br&gt; &lt;p&gt;Die neue deutsche Rechtschreibung hat glücklicherweise die konsequente  Getrenntschreibung revidiert. Trotzdem finden wir in Texten immer wieder  recht missverständliche Schreibungen. Darum überlege man beim Schreiben  immer den Sinn dessen, was man schreibt. Es kann sonst peinlich  werden, denn es ist doch nicht dasselbe, ob man zusammenkommt oder ob  man zusammen kommt.&lt;/p&gt; </description>       <dc:publisher>werkstatt hilbe</dc:publisher>        <dc:creator>werkstatt hilbe</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                    <dc:subject>neu-Sprache</dc:subject>                <dc:date>2011-02-13T18:54:08Z</dc:date>        <dc:type>Seite</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://www.werkstatt-hilbe.li/text/texte-zur-kollektion-ablesenswertes-textebb/headline">        <title>Headline</title>        <link>http://www.werkstatt-hilbe.li/text/texte-zur-kollektion-ablesenswertes-textebb/headline</link>        <description> &lt;b&gt; Über Dilettanten, die Headlines schreiben. &lt;/b&gt; &lt;br&gt;&lt;/br&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;laquo;Das Zölibat ist nicht schuld&amp;raquo;&lt;/strong&gt; hiess es gestern im Vaterland in grossen Lettern. Im Artikel von Bettina Frick heisst es richtig: &lt;strong&gt;DER Zölibat&lt;/strong&gt;. Wir nehmen Bettina in Schutz und prangern denjenigen oder diejenige an, der oder die die Überschrift gemacht hat.&lt;/p&gt; </description>       <dc:publisher>werkstatt hilbe</dc:publisher>        <dc:creator>werkstatt hilbe</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                    <dc:subject>neu-Sprache</dc:subject>                <dc:date>2011-02-13T18:54:39Z</dc:date>        <dc:type>Seite</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://www.werkstatt-hilbe.li/text/texte-zur-kollektion-ablesenswertes-textebb/bein-halten">        <title>Bein halten</title>        <link>http://www.werkstatt-hilbe.li/text/texte-zur-kollektion-ablesenswertes-textebb/bein-halten</link>        <description> &lt;b&gt; Wer hält wessen Bein? &lt;/b&gt; &lt;br&gt;&lt;/br&gt; &lt;p&gt;Das Wort &lt;em&gt;beinhalten&lt;/em&gt; löst bei mir Aggressionen aus. Warum? Nicht nur, weil es ein Wort ist, das erst in der neuesten Zeit aufgekommen ist, und weil es wohl von Beamten erfunden worden ist, sondern weil ich täglich mehrfach darauf stosse. Ich muss es immer und immer wieder lesen. Und jedes Mal frage ich mich, wer denn wessen Bein da gerade hält. Es ist inflationär und wird inzwischen sogar für Materielles gebraucht: Ein Kartoffelsack beinhaltet Kartoffeln! Da wird mir nicht wegen der Kartoffeln schlecht. Ich weigere mich, vom schönen Wort &lt;strong&gt;&lt;em&gt;enthalten&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; Abschied zu nehmen!&lt;/p&gt; </description>       <dc:publisher>werkstatt hilbe</dc:publisher>        <dc:creator>werkstatt hilbe</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                    <dc:subject>neu-Sprache</dc:subject>                <dc:date>2011-02-13T18:55:08Z</dc:date>        <dc:type>Seite</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://www.werkstatt-hilbe.li/text/texte-zur-kollektion-ablesenswertes-textebb/fasnacht">        <title>Fasnacht</title>        <link>http://www.werkstatt-hilbe.li/text/texte-zur-kollektion-ablesenswertes-textebb/fasnacht</link>        <description> &lt;b&gt; Es gibt Wörter, von denen man den Ursprung nicht kennt &lt;/b&gt; &lt;br&gt;&lt;/br&gt; &lt;p&gt;Im Oberland heisst es &lt;em&gt;Fasnacht&lt;/em&gt;, im Unterland &lt;em&gt;Faasnat&lt;/em&gt; und Bäärg &lt;em&gt;Fasnicht&lt;/em&gt;. Das Wort kann nicht erklärt werden, es wird eine ursprüngliche Form &lt;em&gt;fasanaht&lt;/em&gt; angenommen. Die oft genannte These, es handle sich um die &lt;em&gt;Fastnacht&lt;/em&gt;, also die Nacht vor der Fastenzeit, wird von der Sprachwissenschaft nicht unterstützt.&lt;/p&gt; </description>       <dc:publisher>werkstatt hilbe</dc:publisher>        <dc:creator>werkstatt hilbe</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                    <dc:subject>neu-Sprache</dc:subject>                <dc:date>2011-02-13T18:55:37Z</dc:date>        <dc:type>Seite</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://www.werkstatt-hilbe.li/text/texte-zur-kollektion-ablesenswertes-textebb/der-stabreim">        <title>Der Stabreim</title>        <link>http://www.werkstatt-hilbe.li/text/texte-zur-kollektion-ablesenswertes-textebb/der-stabreim</link>        <description> &lt;b&gt; Milch macht müde Männer munter &lt;/b&gt; &lt;br&gt;&lt;/br&gt; &lt;p&gt;Der Stabreim, auch Alliteration genannt, ist eine der ältesten Versformen. Dabei geht es darum, dass bei einem Satz oder einem Ausruf stark betonte Wörter mit demselben Anlaut, oft auch nur mit demselben Buchstaben beginnen. Wer etwa den BLICK oder die BILD-Zeitung liest, der stösst unweigerlich auf eine Fülle von Stabreimen, aber auch in der Literatur erscheint der Stabreim häufig, und wir - &lt;strong&gt;K&lt;/strong&gt;ind und &lt;strong&gt;K&lt;/strong&gt;egel - brauchen ihn fast täglich, auch wenn es sich nur um einen &lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;oger-&lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;ekord (BLICK, 1. Februar 2010) handelt.&lt;/p&gt; </description>       <dc:publisher>werkstatt hilbe</dc:publisher>        <dc:creator>werkstatt hilbe</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                    <dc:subject>neu-Sprache</dc:subject>                <dc:date>2011-02-13T18:56:03Z</dc:date>        <dc:type>Seite</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://www.werkstatt-hilbe.li/text/texte-zur-kollektion-ablesenswertes-textebb/hornung">        <title>Hornung</title>        <link>http://www.werkstatt-hilbe.li/text/texte-zur-kollektion-ablesenswertes-textebb/hornung</link>        <description> &lt;b&gt; Über den bevorstehenden Monat Februar &lt;/b&gt; &lt;br&gt;&lt;/br&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;Hornung&lt;/em&gt;, in der Mundart &lt;em&gt;Hornig&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Horneg&lt;/em&gt;&amp;nbsp;(Balzers) oder &lt;em&gt;Hoornig&lt;/em&gt;&amp;nbsp;(Triesenberg) gesprochen, ist der alte Ausdruck für den Monat Februar. Das germanische Wort geht auf eine Bedeutung 'Bastard; der nicht im Ehebett, sondern im Winkel gezeugte' und nimmt Bezug auf seine Eigenschaft, der einzige nicht Monat unter 30 Tagen zu sein.&lt;/p&gt; </description>       <dc:publisher>werkstatt hilbe</dc:publisher>        <dc:creator>werkstatt hilbe</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                    <dc:subject>neu-Sprache</dc:subject>                <dc:date>2011-02-13T18:56:30Z</dc:date>        <dc:type>Seite</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://www.werkstatt-hilbe.li/text/texte-zur-kollektion-ablesenswertes-textebb/wanna-har-au">        <title>Wanna har au? Sena wia!</title>        <link>http://www.werkstatt-hilbe.li/text/texte-zur-kollektion-ablesenswertes-textebb/wanna-har-au</link>        <description> &lt;b&gt; Die erste deutsche Sprachstufe (8./9. Jahrhundert) ist eine sprachliche Mutter, die heute noch lebt. &lt;/b&gt; &lt;br&gt;&lt;/br&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;Wanna har au&lt;/em&gt;? (Woher auch?).&amp;nbsp; Eine oft gehörte Aussage in Triesenberg. In den Kasseler Glossen aus dem 9. Jahrhundert wird das lateinische UNDE 'woher' althochdeutsch als &lt;em&gt;wanna&lt;/em&gt; übersetzt, und über 1'000 Jahre später gebrauchen wir Walser vom Triesenberg das Wort immer noch. Das lateinische ECCE 'siehe da' wurde im Althochdeutschen als &lt;em&gt;senu&lt;/em&gt; wiedergegeben. &lt;em&gt;Sena wia&lt;/em&gt;! &lt;em&gt;Sä, da luag&lt;/em&gt;! Das sind Funde, die einem Alemannen (und Triesenberger) die Seele überquellen lässt.&lt;/p&gt; </description>       <dc:publisher>werkstatt hilbe</dc:publisher>        <dc:creator>werkstatt hilbe</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                    <dc:subject>neu-Sprache</dc:subject>                <dc:date>2011-02-13T18:56:56Z</dc:date>        <dc:type>Seite</dc:type>    </item>




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